Ausdruck – drei Wochen danach und Infos zum Druck

Knapp drei Wochen ist jetzt her, dass ich Ausdruck präsentiert habe, ein PDF-Magazin mit ausgewählten Blogbeiträgen. Viel ist passiert, massig Aufmerksamkeit in der Twitter- und Blogwelt, zwei Radiointerviews, ein kurzer Beitrag in W&V, etwa 5.000 Downloads und nochmal soviele Ansichten bei Issuu, und immer wieder die Frage, wann denn der Druck kommt.

Kurz: Es kann losgehen. Ihr solltet aber vor dem Kauf auf jeden Fall noch die Informationen hier mitnehmen.

Die kurze Vorgeschichte

Es ist nun mal so dass die meisten Druckereien Abnahmen erst ab mindestens 100 Stück anbieten, wie sich beim Vergleich schnell rausgestellt hat. Nun mag das nicht besonders viel erscheinen, ich halte es aber für eher unrealistisch, dass ich so viele Ausgaben loswerde, selbst wenn der Preis dann verhältnismäßig günstig wäre. Umgekehrt ist der Preis einer einzelnen Ausgabe natürlich höher, wenn die Auflage kleiner ist. So oder so, das Risiko, im Falle einer Vorfinanzierung auf den Ausgaben sitzen zu bleiben, ist vorhanden und auch gar nicht mal so klein. Und darauf habe ich verständlicherweise keine Lust.

Da ich im Vorfeld auch schlecht abschätzen kann, wieviele Abnehmer es unter euch gibt, kann ich auch schlecht einen Preis festlegen. Und auf ständige Anpassung des Preises, je nachdem wieviele bestellt haben, verbunden mit der Rückgabe der Differenz an die ersten Besteller, habe ich verständlicherweise genauso wenig Lust.

Und wie jetzt?

Wir haben uns dann für folgendes Vorgehen entschieden: Die Wahl fiel auf die Druckerei Laser-Line in Berlin, bei der der Stückpreis bei einer Auflage von 25 Stück 8,44€ beträgt. Zusammen mit Versand und Gebühren haben wir einen Preis von 10,50€ festgelegt. Das wird nicht jedem zusagen, stimmt, es gab aber auch einige, die mir im Vorfeld gesagt haben, sie wären bereit, einen solchen Preis dafür zu bezahlen. Ist also nicht unrealistisch.
Wir, das sind Spreeblick und Ich, haben ein PayPal-Konto eingerichtet, dass wir ungefähr eine Woche lang offen lassen, danach wird Bilanz gezogen und im Falle von mehr als 25 Bestellungen gedruckt. It’s that simple. Ihr könnt uns auch anderweitig das Geld zukommen lassen, nur muss es vorher da sein. Sollten wir eine höhere Auflage erreichen, die dann ja weniger kosten wird, werden wir das verbliebene Geld an Reporter ohne Grenzen spenden. Ich halte das für einen fairen Kompromiss, um wenigstens halbwegs der Creative Commons NonCommercial-License zu entsprechen und euch gleichzeitig nicht das Geld aus der Tasche zu ziehen. Und natürlich werde ich euch auf dem Laufenden halten.

Genug der langen Reden, hier (und natürlich auch auf der Projektseite) könnt ihr Ausdruck bestellen: Update: Ausverkauft.

Ich bin gespannt.

Wichtig: Wir kriegen die Lieferadressen über PayPal, bitte sorgt dafür, dass die auch stimmt!

Update: Bisher 36 53 68 77 96 101 Bestellungen bisher. I stand corrected, vielen Dank für euer Vertrauen!

Update 30.11.: Ich habe eben den Druck in Auftrag gegeben, aller Vorraussicht nach werden die Exemplare Mitte nächster Woche (9.12. oder 10.12.) bei mir eintreffen. Wir lassen übrigens mehr drucken als aktuell benötigt, ihr könnt also noch weiter bestellen!