Meine Einreichung für die re:publica 18

Irgendwo in den Tiefen der re:publica-Website wurde auch das Thema Smart Cities behandelt, also intelligent vernetzte Städte, die das Leben vermutlich einfacher machen sollen und wie das in Zukunft aussehen könnte oder so ähnlich, den genauen Wortlaut habe ich nicht mehr im Kopf. Grundlage dafür ist aber auf jeden Fall das Internet of Things, kurz IoT, womit ich mich im letzten Jahr für einen anderen Vortrag schon beschäftigt habe und deswegen jetzt „Experte“ nennen darf.

Der Wortlaut meiner Einreichung:

„Und während Städteplaner schon in ganz anderen Dimensionen denken funktioniert IoT auch im kleinen Massstab nicht wirklich: Gabeln mit Bluetooth. Puppenhäuser mit Internetanschluss. Spülmaschinen mit eingebautem Webserver. Glühbirnen, die ein Softwareupdate benötigen. Drucker, die für gigantische DDoS-Angriffe missbraucht werden. Gehackte und ferngesteuerte Autos. Das Internet kann manchmal auch ganz schön scheisse sein. Die aburdesten Beispiele gibt es in diesem kurzweiligen Vortrag.

Das IoT wird sich über kurz oder lang durchsetzen, trotzdem geht damit ein Sicherheitsrisiko einher, da wir uns einerseits abhängig vom Hersteller machen, die wiederum mit den Daten missbräuchlich umgehen oder sich erst gar nicht um die Sicherheit ihrer Hardware kümmern. Nutzte man früher für Botnetze noch anfällige Rechner, so sind es heute eben Drucker, Getränkeautomaten oder Leuchtmittel. Und gerade bei Dingen wie z.B. Autos oder Ampeln kann es hier auch mitunter lebensgefährlich werden. Der Vortrag ist kurzweilig und stellt in einer Präsentation ein paar der absurdesten Beispiele vor. Er soll ganz klar unterhalten, ohne dabei die ernsthafte Message zu vergessen.“

Ich rechne mir keine allzu hohen Chancen aus, aber falls doch: kommt rum! Wird sicher lustig.